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Fotos: Alexander Kerner
Der Gardasee (im Altertum Lacus Benacus)
Ein See in Norditalien, in
den Provinzen Verona, Brescia
und Trento (Trient). Italiens größter See
hat eine Fläche von 370 Quadratkilometern und ist bis zu
350 Meter tief; die Länge beträgt 51 Kilometer, seine Breite
schwankt zwischen 5 und 16 Kilometern. Nord-, West- und Ostufer des
Sees sind von Felsen gesäumt. Sein wichtigster Zufluss ist der Sarca. Der
See wird durch den Mincio, der in den Po
fließt, entwässert. Eine beeindruckende Straße, die zum Großteil durch
Tunnels hoch über dem See verläuft, befindet sich an der Westküste.
Diese Region ist bekannt für den Anbau von Zitronen, Maulbeeren, Oliven
und Feigen. Der See besitzt außerdem reiche Fischgründe. Viele Villen
befinden sich an den Ufern. Auf der Halbinsel Sirmione (im Altertum Sirmio),
im Süden des Sees, sind die Ruinen einer römischen Villa und das Schloss
der Scaliger, einer italienischen Adelsfamilie aus dem
16. Jahrhundert, zu sehen. Der Gardasee ist bei Wassersportlern ein
sehr beliebtes Urlaubsziel. Um den gesamten See reihen sich
Fremdenverkehrsorte, darunter u. a. Riva del Garda, Torbole,
Bardolino und Peschiera.
Quelle: Encarta
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